Nicolas Dellamartina steuert seine Malerpsyche in die Leere entzauberter Bildräume nach Bojen, die aus Versatzstücken gebildet, den Betrachter einladen, an einer Gedankenwelt anzudocken, deren Unbestimmtheit die Mittel der Malerei als Hilfe weiß, um immer zu ankern im Nirgendwo. Damit schafft er einen illusionistischen Cluster verwirrender Kommunikationen, in dem die aufgegriffenen und sich wie Fremdsprachen zueinander artikulierenden Grafismen und Mal stücke das Rätselhafte unterstreichen und ein Geheimnis entbergen, ohne es zu verraten. Die Veranschaulichung dieses Schreckens, des Banalen, verdeutlicht Befindlichkeiten des privaten Einfindens in Gegenwarten ohne Sprache, die an den Turmbau zu Babel denken machen, mit seinen "lautmalerischen" Verständigungsmöglichkeiten.

Wolfgang Walkensteiner